RTHC-Sportler mit drei Siegen auf der Langstrecke
Die RTHC-Rennrudermannschaft konnte am Wochenende trotz diverser verletzungsbedingter Ausfälle fast eine Maximalausbeute erzielen. Zwei Siege und einen vierten Platz gab es beim Langstreckentest des nordrhein-westfälischen Ruderverbandes in Oberhausen und einen Sieg des Deutschland-Achters beim Head of the River Amstel in den Niederlanden.
In Oberhausen betrug die Streckenlänge 6 km auf dem Rhein-Herne-Kanal im Schatten des Gasometers. Bei windstillem und sonnigem Wetter konnten Timo Krings und Christian Stauder (Essen) den Männer-Zweier mit denkbar knappen 3 Sekunden Vorsprung für sich entscheiden, während Juri Sagurna und Samuel Blöcher den Leichtgewichts-Junior-Zweier mit 7 Sekunden Vorsprung gewannen.
Esteban Lux wurde im Junior-A-Leichtgewichts-Einer guter Vierter.
Mit zwei Achtern reiste das Team Deutschland-Achter nach Amsterdam, um am Head of the River Amstel über 7,2 km teilzunehmen.
Das Event war als Trainingsmaßnahme geplant, um in die intensive Vorbereitung der Frühjahrslangstrecke in Leipzig und der Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München jeweils im Zweier etwas aufzulockern und das Großboot-Gefühl zu trainieren. Die Besetzung der Boote gab denn auch keinen Fingerzeig auf die noch ausstehende Mannschaftsbildung.
Julius Christ war Teil des siegreichen Achters "Germany 1", dem das zweite DRV-Boot mit etwa 18 Sekunden Abstand folgte.