Sieben Siege auf der Jungen- und Mädchenregatta Kettwig
Wie üblich wurden in Kettwig am Samstag Slalom und Langstrecke über 2 bzw. 3 km je nach Altersklasse) ausgetragen, gefolgt von den 1000 m-Rennen am Sonntag
Den Slalom hatten alle Leverkusener schon erfolgreich absolviert, weshalb sie diesen nicht erneut "abliefern" mussten.
Auf der Langstrecke gewann der Junior B (U17)-Doppelvierer mit St. in der Besetzung Erik Iffländer/Julius Luge/Franz Hesse/Stefan Hesse und Stf. Fabienne Werthmann.
Im Doppelzweier 12/13 Jahre Leistungsgruppe I siegten Nic Bolten und Paul Emmerich.
Seinen Einer 14 Jahre Lgr II gewann Julian Moll.
Außerdem erreichte Béla Thiebes einen sehr guten zweiten Platz im Einer 14 Jahre Lgr I.
Über 1000m siegten
- Béla Thiebes im Einer 14 Jahre Lgr I
- Julian Moll im Einer 14 Jahre Lgr II
- Carolina Haumann im Juniorinnen B-Einer
- Jonah Waltenspiel im Einer 12 Jahre Lgr III.
Die mitgereisten Junioren haben in Kettwig damit weitere Rennerfahrung gesammelt und erste Siege eingefahren.
Für die Jungen und Mädchen U15 war die Generalprobe für den Landeswettbewerb erfolgreich. Mehrere aussichtsreiche Boote werden in zwei Wochen auf der Ruhr in Bochum/Witten an den Start gehen.
Weltcup-Wochenende in Sevilla verlief alles andere als nach Wunsch
Im Bahnverteilungsrennen am Freitag konnte der Deutschland-Achter
lediglich das polnische Boot hinter sich lassen, während die Achter aus Rumänien, Großbritannien und den Niederlanden deutlich enteilt waren.
Die Vorstellung auf dem Rio Guadalquivir war laut Julius Christ zwar "technisch in Ordnung, aber ohne die nötige Durchsetzungskraft im Schlag".
Daher hatte die Crew sich für das Finale am Sonntag eine klare Leistungssteigerung und einen ganz anderen Auftritt vorgenommen.
Dies gelang auch, denn auch wenn am Ende mit Platz vier dasselbe Ergebnis wie am Freitag stand, gestaltete die Mannschaft das Rennen lange Zeit sehr offen. Das DRV-Flaggschiff startete aggressiv, lag nach 500 m in Führung und zur Streckenhälfte nur knapp auf Platz 2, bis auf dem dritten Streckenabschnitt die favorisierten Boote der Niederländer und Briten vorbeizogen, gefolgt von Rumänien auf den letzten 500 m. Der Deutschlandachter war im Ziel deutlich dichter an den drei führenden Booten und klar vor Polen.
Leider konnte sich Julius im Finale nicht einbringen, da er sich im Training am Samstag Morgen eine Verletzung zugezogen hatte, die sich hoffentlich nicht als gravierend herausstellen wird.
Zum Weltcup-Wochenende des Teams Deutschlandachter gibt es auf dessen Website einen detaillierten Bericht:
https://deutschlandachter.de/2026/05/31/lange-auf-medaillenkurs-am-ende-vierter/
Für das Team Deutschlandachter ist die nächste Regatta das Finale des World Rowing Cup in Luzern vom 26.-28. Juni.
Ausblick:
Die RTHC-Rennmannschaft startet im Juni auf folgenden Regatten:
- Die zweite internationale Juniorenregatta in Hamburg mit Kleinbootüberprüfung am 5.-7. Juni (mit Jonna Thiebes, Jette Krieg, Samuel Blöcher, Juri Sagurna, Jule Bolten und Esteban Lux)
- Die internationale Ratzeburger Regatta am 5.-7. Juni (mit Timo Krings)
- Der Landeswettbewerb NRW am 13. und 14. Juni in Bochum
- Die dritte Regatta des World Rowing Cup in Luzern am 26.-28. Juni (mit Julius im Achter und mit Kathrin Marchand im PR3Mix2x)
- Die deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17-U23 in Essen am 25. bis 28. Juni