Sport bei Hitze - ja oder nein?
Liebe Mitglieder,
aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen, möchten wir an ein paar grundsätzliche Regeln erinnern:
Sport bei Hitze - ja oder nein?
Die kurze Antwort lautet: Ja, aber nicht um jeden Preis. Bewegung ist auch bei sommerlichen Temperaturen grundsätzlich gesund - allerdings nur, wenn sie den Bedingungen angepasst wird. Hohe Temperaturen stellen für den Körper eine zusätzliche Belastung dar, und bei extremen Wetterlagen kann Sport sogar gefährlich werden.
Bereits ab etwa 28 Grad Außentemperatur sollte man vorsichtig sein - besonders dann, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist oder kaum Wind geht. Unter solchen Umständen kann der Körper schlechter abkühlen, was die Kreislaufbelastung deutlich erhöht. Steigt die Temperatur über 30 Grad Celsius, ist intensive Bewegung im Freien nicht mehr empfehlenswert. In diesen Fällen ist es besser, auf Indoor-Aktivitäten auszuweichen oder das Training ganz ausfallen zu lassen.
Doch nicht nur das Wetter entscheidet, sondern auch die persönliche Verfassung. Wer sich bereits vor dem Sport müde, schlapp oder angeschlagen fühlt, sollte dem Körper eine Pause gönnen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein sinnvoller Selbstschutz.
Die passende Kleidung
Leichte, helle und atmungsaktive Sportkleidung unterstützt den Körper bei der Wärmeregulierung und schützt vor Überhitzung. Synthetikstoffe mit Feuchtigkeitstransport sind hierfür besser geeignet als Baumwolle, die sich mit Schweiß vollsaugt. Eine Kopfbedeckung - etwa ein Sport-Cap oder Tuch - schützt zusätzlich vor Sonnenstich. Zusätzlich sollte unbedeckte Haut mit Sonnencreme (mindestens Lichtschutzfaktor 30) eingecremt werden, auch bei kurzem Training.
Ausreichend trinken
Der Flüssigkeitsbedarf steigt bei Hitze deutlich an. Schon vor dem Sport sollte man etwa 0,5 Liter Wasser trinken. Während des Trainings sind alle 15-20 Minuten ein paar Schlucke ideal - am besten Wasser oder leicht gesüßte Schorlen. Wer erst bei Durst trinkt, ist oft schon zu spät dran. Nach dem Sport helfen Wasser, isotonische Getränke oder auch Brühe, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen.
Warnzeichen erkennen - und richtig reagieren
Hitzeerschöpfung kann sich schleichend entwickeln. Achtet deshalb auf frühe Warnsignale wie:
Schwindel, Schwächegefühl, Konzentrationsprobleme, Muskelzittern, heiße/trockene Haut oder übermäßiges Schwitzen
Wer sich plötzlich unwohl fühlt, sollte das Training sofort abbrechen und sich an einen kühlen, schattigen Ort begeben. Dort helfen es, die Kleidung zu lockern, sich hinzulegen und die Beine hochzulagern. Wichtig ist es, Wasser zu trinken - aber nicht zu hastig, um den Kreislauf nicht weiter zu belasten.
Aufgrund der angesagten extremen Temperaturen finden am kommenden Donnerstag, 25.6., und Freitag, 26.6., KEINE Jugendtrainings im Tennis, Hockey und Padel statt.
Alle anderen Trainings finden aus heutiger Sicht statt.
Die Trainer*innen werden das Training an die Wetterverhältnisse anpassen und an Trinkpausen erinnern. Wenn ihr oder euer Kind nicht teilnehmen möchte, gebt bitte den Trainer*innen Bescheid.
Passt auf euch auf!
Sportliche Grüße